Weine aus Ribera del Duero lassen sich mit Blick auf ihr Rückenetikett in vier verschiedene Kategorien einteilen – das hilft bei der Kaufentscheidung.
An das Sprichwort „Ein schöner Rücken kann (auch) entzücken“ denken die wenigsten, wenn sie sich vor dem Weinregal fragen, welcher Wein für den Abend mit Freunden am Wochenende geeignet ist. Dabei lohnt sich genau dann ein Blick auf den Rücken der Flasche. Denn auf dem Rückenetikett lässt sich bei jedem Ribera del Duero-Wein auf den ersten Blick erkennen, was genau in der Flasche steckt.
Die Weine aus der bekanntesten spanischen Premium-Region Ribera del Duero stehen für höchste Qualität. Das garantiert der Kontrollrat der Region, der jeden Wein auf Echtheit und Güte prüft. Die Mehrheit aller Weine sind Rotweine aus der Rebsorte Tempranillo, perfekte Herbstbegleiter. Seit 1970 werden spanische Qualitätsweine in vier Stufen nach Reifezeit und Ausbau eingeteilt – einfach zu erkennen an farbigen Gütesiegeln auf der Flaschenrückseite.
Cosecha – das etwas andere Etikett für Experimentierfreudige
Alle Weine, die von der Appellation Ribera del Duero geschützt werden und keine spezifischen Angaben zur Dauer der Reife im Barriquefass aufweisen, tragen dieses Etikett. Das bedeutet, dass die Weine jung und fruchtig oder komplex mit ausgedehnter Reife sein können. Ein genauer Blick auf den Jahrgang lohnt sich. Dieser steht bei Cosecha-Weinen immer mit drauf. Und nicht abschrecken lassen: Einige der besten Weine aus der Region tragen das Cosecha Etikett. Es lohnt sich also, mutig zu sein!
- Farbe des Etiketts: lila
- Reife der Weine: jung & frisch ohne (lange) Reifung oder komplex & gereift
Crianza – strukturierte und dennoch leichtfüßige Weine
Ab jetzt wird es einfacher: Rotweine mit diesem Etikett sind immer gereift. Die Mindestreifedauer ist dabei festgelegt. Crianza vereint saftige Frucht und würzige Holznoten – ein Wein, der Speisen perfekt begleitet und auch nach dem Essen noch Freude macht.
- Farbe des Etiketts: rot
- Reife der Weine beim Rotwein: mind. 24 Monate, davon 12 im Barriquefass. Beim Weißwein & Rosado mind. 18 Monate, davon 6 im Barriquefass.
Reserva – der „all time favourite“
Diese Bezeichnung ist vermutlich die bekannteste. Master of Wine Romana Echensperger erklärt das Etikett so: „Ein Reserva reift länger, weil der Wein die Qualität hat, um von der Lagerung zu profitieren – das Ergebnis ist ein fein verwobenes Bukett, in dem Frucht und Holzwürze verschmelzen und sich erste balsamische Anklänge zeigen. Am Gaumen betört er mit einem mundfüllenden, samtigen Gerbstoffgerüst.“
- Farbe des Etiketts: dunkelbraun
- Reife der Weine: beim Rotwein mind. 36 Monate, davon 12 im Barriquefass, beim Weißwein & Rosado mind. 24 Monate, davon 6 im Barriquefass.
Gran Reserva – majestätische Tiefe
Mit diesen Weinen zeigen die Winzerinnen und Winzer, was ihr Terroir zu bieten hat. „Das Flaggschiff der DO Ribera del Duero, die legendäre Gran Reserva, steht für eine ausgesprochen lange Gesamtausbauzeit, für die nur Gewächse mit großem Reifepotenzial in Frage kommen.“, erklärt der Spanien-Experte David Schwarzwälder. Die Weine entwickeln eine elegante, vielschichtige Struktur und majestätische Tiefe.
- Farbe des Etiketts: olivgrün
- Reife der Weine: beim Rotwein mind. 5 Jahre, davon 2 im Barriquefass, beim Weißwein & Rosado mind. 48 Monate, davon 6 im Barriquefass.
Welches Rückenetikett am besten zum Anlass passt, entscheidet jede und jeder für sich. Orientierung kann eine kommentierte Verkostung mit Weinfachleuten bieten.
Verkostungen in Deutschland
Die Weinhandlung Mövenpick präsentiert am 24. September ihr ausgewähltes Ribera del Duero Sortiment in den Städten Hamburg und Stuttgart sowie am 24. Oktober in München. Wer in keiner der drei Städte wohnt, kann die Weine von Ribera del Duero auch bequem zu Hause probieren: am 13. November verkostet der Master of Wine Konstantin Baum drei Weine zusammen mit Deutschlands größter Wochenzeitung „Die ZEIT“. Das Weinpaket bestellen sich Interessierte nach Hause und nehmen online an der Verkostung teil.
Anmeldung für die Mövenpick-Events in Hamburg, Stuttgart und München.
Anmeldung für das ZEIT-Online-Tasting mit Konstantin Baum hier.
Verkostungen in der Schweiz
Der Herbst ist Ribera del Duero- Saison! Vielleicht ist ja ein Degustationstermin in Ihrer Nähe dabei:
- September in Sempach bei Gerstl Weinselektion – weitere Infos & Anmeldung
- September in Luzern bei Schubi Weine – ohne Anmeldung
- September in Crissier bei Mövenpick Weine – weitere Infos & Anmeldung
- September: exklusiver Supper Club mit Fernsehkoch David Geisser – nur begrenzte Plätze durch Auslosung über InstagramReels
- Oktober in Kloten bei Mövenpick Weine – weitere Infos & Anmeldung
- Oktober in Walliselen im Partnerrestarurant von Gerstl „Doktorhaus“ – weitere Infos & Anmeldung
- November in Genf bei „Le Temps“ – weitere Infos & Anmeldung in Kürze hier
Die Pressemitteilung sowie Bildmaterial können Sie hier herunterladen.
Den Fotocredit für alle Bilder finden Sie im Dateinamen. Benötigen Sie weitere Bilder oder Informationen, kontaktieren Sie uns gerne unter riberadelduero@ffk-pr.com.
Ribera del Duero – Geschaffen, um zu begeistern
Der außergewöhnliche Charakter der Weine aus Ribera del Duero beruht auf fünf Säulen: Klima, Menschen, Höhenlage, Reben und Terroir. Das extreme Klima beeinflusst die Weinreben: trockene Sommer mit bis zu 42° C und lange, strenge Winter mit bis zu -20° C; außerdem starke Unterschiede zwischen den Tag- und Nacht-Temperaturen. Gewachsen in Höhenlagen von 720 bis über 1000 m, sind die Trauben stärker dem Sonnenlicht ausgesetzt und bilden die charakteristische dicke Schale, dunkelrote Farbe und kräftige Tannine. Die Menschen sind für die Herstellung verantwortlich: Seit 2.500 Jahren wird traditionelle Handlese betrieben, heute wird Tradition mit Innovation kombiniert. Die Reben bringen die Trauben hervor: Die Hauptrebsorte ist die Tempranillo-Traube (auch bekannt als Tinta del País oder Tinto Fino): Sie gedeiht auf den unterschiedlichen Terroirs und verleiht den Rotweinen die charakteristische Farbe, das Aroma und den Körper.
